Wortreiche Erfahrungen

Alte und ungebräuchliche Worte werden auf Herkunft und Bedeutung analysiert.

Tag: Verb

feien

Beispiel: „Davor war Peter nicht gefeit.“

Herkunft / Bedeutung: Mit Präposition „davor“ oder „dagegen“ bedeutet es immun oder unverwundbar zu sein. Es geht auf das altfranzösische „faer“ zurück

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verhunzen

Beispiel: „Peter hat den Entwurf total verhunzt mit seinen dummen Ideen.“

Herkunft / Bedeutung: Dieser umgangssprachliche Begriff ist abwertend und bedeutet „etwas entstellen“ oder „verpfuschen“. Es leitet sich von „hunzen“ ab: „wie einen Hund behandeln“.

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greinen

Beispiel: „Da greinte er gar bitterlich.“

Herkunft / Bedeutung: Greinen geht auf das althochdeutsche Wort „grīnan“ bzw. mittelhochdeutsch „grīnen“ zurück und bedeutete „lachend oder weinend den Mund verziehen“. Heutzutage bedeutet greinen ein weinerliches Schimpfen oder wimmern.

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vögeln

Beispiel: „Und nach der Party haben wir dann gevögelt bis der Arzt kommt.“

Herkunft / Bedeutung: Der Begriff „vögeln“ ist allenthalben als salopper Begriff für den Geschlechtsakt bekannt. Gar nicht mehr verwendet wird das Verb im Zusammenhang mit „Vogel fangen“, für das es im Mittelalter auch noch verwendet wurde.

Die Herkunft ist nicht eindeutig geklärt. Einerseits geht die Legende, dass im Mittelalter Damen von höherem sozialen Rang ihren Vogelkäfig ins Fenster gestellt haben als Zeichen, dass ihr Liebhaber willkommen ist. Andererseits ist auch die etymologische Herleitung aus dem Germanischen vom „fug-“ beziehungsweise „fukk-“ bekannt, welches sich in „ficken“ wiederfindet. Dies bedeutet ursprünglich „(immer wieder) zustoßen“, also penetrieren, bzw. Penetration. Den Rest des Beitrags lesen »

munkeln

Beispiel: „Man munkelt, dass eine Betriebsübernahme bevorsteht.“

Herkunft / Bedeutung: Der aus der mittelhochdeutschen Sprache stammende Begriff ist ein Synonym für „tuscheln“ oder „Gerüchte verbreiten“.

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