Wortreiche Erfahrungen

Alte und ungebräuchliche Worte werden auf Herkunft und Bedeutung analysiert.

Tag: schwaches Verb

feien

Beispiel: „Davor war Peter nicht gefeit.“

Herkunft / Bedeutung: Mit Präposition „davor“ oder „dagegen“ bedeutet es immun oder unverwundbar zu sein. Es geht auf das altfranzösische „faer“ zurück

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verhunzen

Beispiel: „Peter hat den Entwurf total verhunzt mit seinen dummen Ideen.“

Herkunft / Bedeutung: Dieser umgangssprachliche Begriff ist abwertend und bedeutet „etwas entstellen“ oder „verpfuschen“. Es leitet sich von „hunzen“ ab: „wie einen Hund behandeln“.

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betuppen

Beispiel: „Er hat versucht den Verkäufer zu betuppen, indem er falsche Preisschilder aufgeklebt hat.“

Herkunft / Bedeutung: Es ist umgangssprachlich für „jemanden übers Ohr hauen“. Leitet sich wahrscheinlich vom französischen „duper“ bzw. dem deutschen „düpieren“ ab.

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wettmachen

Beispiel: „Deine Entschuldigung macht die Beleidigung auch nicht wett.“ — „Er hat seine Verluste im Handumdrehen wettgemacht.“

Herkunft / Bedeutung: Häufig falsch verwendet als „wegmachen“. Es geht auf das veraltete Adjektiv „wett“ zurück, das so viel wie „quitt“ heißt. „Wir sind wett miteinander“ bedeutet also „Wir sind quitt miteinander“. Wettmachen bedeutet, etwas ausgleichen oder etwas ungeschehen machen.

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greinen

Beispiel: „Da greinte er gar bitterlich.“

Herkunft / Bedeutung: Greinen geht auf das althochdeutsche Wort „grīnan“ bzw. mittelhochdeutsch „grīnen“ zurück und bedeutete „lachend oder weinend den Mund verziehen“. Heutzutage bedeutet greinen ein weinerliches Schimpfen oder wimmern.

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zermürben

Beispiel: „Nach zermürbenden Verhandlungen kamen die Parteien zu einem Friedensvertrag.“

Herkunft / Bedeutung: Es hat sich aus dem spätmittelhochdeutschen „zermürfen“ entwickelt und geht auf das Adjektiv „mürbe“ zurück. Mürbe seinerseits kommt vom althochdeutschen „mur(u)wi“ und bedeutet „weich, zerrieben“. Wenn man jemanden zermürbt, macht man ihn also im übertragenen Sinn weich und versucht seine Standhaftigkeit zu zerreiben.

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munkeln

Beispiel: „Man munkelt, dass eine Betriebsübernahme bevorsteht.“

Herkunft / Bedeutung: Der aus der mittelhochdeutschen Sprache stammende Begriff ist ein Synonym für „tuscheln“ oder „Gerüchte verbreiten“.

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